Zehn Tipps, die Deine Motivation zum Sport steigern können

Nicht immer ist Deine Motivation zum Sport ausreichend. Selbst wenn Du Dir eigentlich der Vorteile bewusst bist. Und Dir eigentlich auch vorgenommen hast, es dieses Mal durchzuziehen…

In diesem Artikel erhältst Du zehn Tipps, wie Du Dich zum Sportreiben motivierst und wie Du Deine Motivation zum Sport weiter steigern kannst.

 

 

Motivation zum Sport – Tipp 1: Mach den ersten Schritt

Wenn Du bereits darüber nachdenkst, ob Du zum Sport gehen sollst oder Dir doch lieber noch eine Serie bei Netflix und Co. ansiehst, weil Dein Tag bisher ja schon so anstrengend war, dann wird wirst Du mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr genügend Motivation aufbringen, doch noch zum Sport zu gehen. Du wirst tausend Gründe dafür finden, heute mal das Training ausfallen zu lassen, wenn Du nur lange genug darüber nachdenkst.

Dabei kannst Du Dich eines psychologischen Tricks bedienen. In dem Moment, in dem Du merkst, dass Du Dein Vorhaben, zum Sport zu gehen, in Frage stellst, nimm Deine Sporttasche und geh los. Sobald Du unterwegs bist, verfliegen die Zweifel und die Unentschlossenheit. Du wirst keinen Rückzieher mehr machen und danach wirst Du zufrieden sein, dass Du es durchgezogen hast.

 

Tipp 2: Besiege Deinen Schweinehund

Der innere Schweinehund ist ein ständiger Begleiter von uns. Er versucht uns permanent daran zu hindern, dass wir für uns unangenehme Tätigkeiten auszuführen. Beispielsweise an einem stressigen Projekt arbeiten, die Steuererklärung machen, die bereits fällig ist, und manchmal auch Sport treiben. Wir müssen uns überwinden. Dazu braucht man Selbstdisziplin und Motivation. Spürst Du Deinen inneren Schweinehund, dann sag Dir selbst: „Ja, ich bin unmotiviert und würde den Sport heute am liebsten ausfallen lassen. Aber ich weiß, wie gut ich mich danach fühlen werden. Und ich werde zufrieden mit mir sein, dass ich es durchgezogen habe.“

 

Tipp 3: Räume Hindernisse aus dem Weg

Du nimmst Dir vor, am nächsten Tag zum Sport zu gehen, weißt allerdings schon, dass Deine Motivation im Laufe des Tages sinken wird. Dann pack Deine Trainingstasche am besten schon am Vortag und stell sie gut sichtbar an die Eingangstür.

Wenn Du geplant hast, nach der Arbeit zum Sport zu gehen, nimm Deine Trainingssachen am besten direkt mit und fahr erst gar nicht nochmal nach Hause. Wenn Du erstmal zu Hause angekommen bist und Dich evtl. sogar aufs Sofa gelegt hast, wirst Du wahrscheinlich nicht mehr hochkommen und zum Sport gehen.

Selbst wenn es Dir nicht möglich ist, direkt nach der Arbeit zum Sport zu gehen und Du zunächst nach Hause fährst, mach es Dir nicht allzu gemütlich, sondern geh direkt wieder los. Je weniger Zeit Du verstreichen lässt, desto leichter wird es Dir fallen, nach einem anstrengenden Tag nochmal Gas zu geben.

Als Alternative kannst Du, wie viele andere Berufstätige, auch morgens vor der Arbeit Sport treiben. Es wird sich super anfühlen, bereits am Morgen Dein Work-Out hinter Dir zu haben. Auf diese Weise kannst Du am Abend direkt Deinen wohlverdienten Feierabend genießen.

Auch Deine Familie kann zwischen Dir und Deinem Training stehen. Deine Familie ist natürlich kein Hindernis, aber Rücksicht auf Deine Mitmenschen und besonders Deine Partnerin oder Deinen Partner und Deine Kinder solltest Du schon nehmen. Sprecht euch ab, wann Du auf die Kinder aufpasst, und Deinem Partner/Deiner Partnerin Freiraum verschaffst und wann Du Zeit für Deinen Sport hast. Hier ist Kommunikation, Zeitmanagement und gute Planung gefragt.

 

Tipp 4: Treibe gemeinsam Sport

Gemeinsam Sport zu treiben, verbindet und hält die Motivation hoch. Such Dir einen Trainingspartner, mit dem Du Dich gut verstehst und Dir das gemeinsame Training Spaß macht. Ihr werdet euch gegenseitig beim Sport antreiben und unterstützen. Gerade soziale Kontakte machen Sport für viele Menschen noch attraktiver.

Neben der Motivation im Training macht es Spaß, nette Gespräche mit Deinem Trainingspartner in Trainingspausen und nach dem Training zu führen.

Entscheidend ist dabei aber auch die Verbindlichkeit, die Dein Trainingspartner mit sich bringt. Ihr habt einen Termin ausgemacht, an dem Ihr gemeinsam trainiert. Selbst wenn Du zwischenzeitlich wenig Motivation hast, nach der Arbeit noch zum Sport zugehen, wird es Dir definitiv schwerer fallen, ihm abzusagen.




 

Motivation zum Sport – Tipp 5: Hab mehr Spaß am Sport

Fragst Du einen Sportler, warum er Sport treibt, wird er Dir unter anderem sagen, dass ihm das Sporttreiben Spaß macht. Das geht allerdings nicht jedem Menschen so.

Um den Spaß- und damit den Motivationsfaktor beim Sport noch zu erhöhen, kannst Du beispielsweise Musik hören, die für Dich motivierend ist.

Du brauchst Song-Ideen? Hier eine kleine Auswahl an (für mich) motivierenden Songs:

Musik für mehr Motivation beim Sport

Neben Musik hat auch Dein Outfit einen Einfluss drauf, wieviel Spaß Dir das Training macht. Kauf Dir Sportkleidung, die Dir gefällt und die gut sitzt. So wirst Du Dich automatisch wohler beim Sport fühlen und motivierter sein, häufiger Sport zu treiben.

Gerade im Sommer macht es außerdem besonders Spaß, draußen an der frischen Luft zu trainieren. Es bieten immer mehr Unternehmen Fitnesstraining in Form von Outdoor-Gruppen-Sportkursen an. An der frischen Luft wird mit dem eigenen Körpergewicht, aber auch mit kleinen Gadgets, wie Widerstandsbändern oder Kettlebells in der Gruppe trainiert und sich gegenseitig motiviert.

 

Tipp 6: Wähle aus diversen Sportarten

Dir fehlen trotz der vorherigen Tipps die Motivation und der Spaß am Sport? Dann hast Du evtl. nicht die richtige Sportart ausgewählt.

Die Vielfalt ist riesig. Teste einfach verschiedene Sportarten. Schau, ob Du eher der Einzelsportler bist, oder ob Dir Teamsport bzw. Sport in der Gruppe besser gefällt.

Trau Dich, neue Dinge auszuprobieren. Vielleicht findest Du bereits in der folgenden Liste eine Sportart, die Du schon immer mal austesten wolltest oder die jetzt gerade Dein Interesse weckt:

  • Aerobic
  • Badminton
  • Baseball
  • Basketball
  • Beachvolleyball
  • Biathlon
  • Boxen
  • CrossFit
  • Floorball
  • Fußball
  • Futsal
  • Geräteturnen
  • Inlineskating
  • Judo
  • Handball
  • Kampfsport
  • Kraftsport
  • Laufen/Joggen
  • Mountainbiking
  • Nordic Walking
  • Parkour
  • Radsport
  • Reiten
  • Rudern
  • Schwimmen
  • Sportklettern
  • Squash
  • Tanzsport
  • Tennis
  • Volleyball

Viele der Sportarten werden sicherlich von Sportvereinen und privaten Sportanbietern in deiner Nähe angeboten. Schau einfach mal im Internet, oder vereinbare ein Probetraining direkt vor Ort.

 

Tipp 7: Erkenne die Vorteile von Sport

Treibst Du regelmäßig Sport, profitierst Du gleich mehrfach davon. Je nach Sportart verbesserst Du Deine Kondition, Deine Koordination, Deine Beweglichkeit und Deine Kraft. Du steigerst Deine Fitness.

Regelmäßiges Sporttreiben wird Deinen Körper automatisch formen. Du wirst Muskulatur aufbauen, Deine Haut straffen und Deine Körperhaltung verbessern.

Außerdem verbesserst Du Deine Gesundheit, indem Du Dein Immunsystem langfristig durch den Sport stärkst. Dadurch wirst Du weniger anfällig für grippale Infekte. Aber Vorsicht, übertreibst Du es mit dem Sport zu sehr, muss ich fairerweise erwähnen, dass Du kurzfristig Dein Immunsystem auch stark schwächen kannst, indem Du Deinem Körper zu schnell zu stark belastest und zu wenig Zeit zur Regeneration ermöglichst.

Die Devise lautet also: Treibe regelmäßig Sport, aber höre dabei auf Deinen Körper! Nicht in jeder Trainingseinheit musst Du 100 Prozent geben. Es ist sinnvoll, je nach Wohlbefinden, intensive und moderate Trainingseinheiten zu absolvieren.

Durch die gesteigerte körperliche Aktivität während des Sports verbrennst Du ebenfalls verhältnismäßig viele Kalorien. Gerade nach dem Sport benötigt Dein Körper also Nahrung, um sich mit neuen Nährstoffen zu versorgen. Hier ist der beste Zeitpunkt, sich auch mal etwas Zuckerhaltiges, Kalorienreiches zu gönnen.

 

Tipp 8: Nutze Sport als Ausgleich

Im Optimalfall gelingt es Dir, beim Sport abzuschalten und Deinen Alltag einfach Alltag sein zu lassen. Durch eine intensive Trainingseinheit kannst Du den Kopf frei bekommen und Stress abbauen. Intensive Trainingseinheiten können außerdem den positiven Effekt haben, dass Du nachts besser (tiefer, ruhiger) schlafen kannst, da Dein Körper regenerieren muss.

 

Tipp 9: Setz Dir sportliche Ziele

Wie sollst Du Dich wieder und wieder zum Sport motivieren, wenn Du kein Ziel vor Augen hast? Keine Sorge, Dein persönliches Ziel muss nicht unbedingt die Teilnahme oder sogar der Sieg bei einem sportlichen Wettkampf sein.

Als übergeordnetes Ziel kannst Du Dir beispielsweise eine neue Bestzeit für Deine Laufstrecke setzen. Vielleicht möchtest Du im nächsten Sommerurlaub eine gute Figur machen. Egal welches Ziel Du Dir setzt, wichtig ist, dass es DEIN Ziel ist. Du musst Dich mit Deinem Ziel identifizieren. Du musst es erreichen wollen und erreichen können. Es muss also realistisch sein. Wenn Du wissen willst, wie Du Deine Ziele richtig setzt, empfehle ich Dir den Artikel Ziele setzen und erreichen

Damit Deine Motivation auf dem Weg zu Deinem Ziel nicht auf der Strecke bleibt, ist es wichtig, dass Du Dir Teilziele setzt und im besten Fall visualisierst.




Du willst drei bis vier Mal die Woche Sport treiben? Dann schreibe dir jede Trainingseinheit auf. Häng beispielsweise einen Trainingswochenplan an Deinen Kühlschrank. So hast Du Deinen Prozess immer im Blick.

Schmeiß allerdings nicht alles über den Haufen, wenn Du Deine Wochenziele einmal nicht erreichst. In der folgenden Woche greifst Du wieder an und erreichst Deine eigene Vorgabe. Vielleicht gelingt es Dir sogar, in der nächsten Woche die fehlende Trainingseinheit wieder aufzuholen.

 

Motivation zum Sport – Tipp 10: Mach Sport zu einem festen Termin

Wie Deine Termine im Job, beim Arzt oder das Abendessen mit Freunden, kannst Du Sport auch als Termin betrachten.

Nutzt Du einen Wochenkalender, trage Dir bereits im Vorfeld ein, wann Du Dir Zeit für Sport nimmst. Dieser Termin ist nun gesetzt und sollte von Dir nicht verschoben werden. In diesem Zeitraum legst Du Dir bewusst keine anderen (beruflichen oder privaten) Termine.

Die gleichen Prinzipien für beruflichen Erfolg gelten auch für sportlichen Erfolg. Geh mit Ernsthaftigkeit, Durchhaltevermögen und Fleiß, aber auch Freude ans Sporttreiben. Dann wirst Du genügend Motivation haben, Deine sportlichen Ziele nicht nur anzuvisieren, sondern auch zu erreichen.

 

Fazit

Jeder Tipp für sich kann Deine Motivation steigern. Welche der Tipps für Dich persönlich passen, musst Du herausfinden. Kombiniere einzelne Tipps, um einen noch größeren Effekt zu erzielen.

Eine abschließende Anmerkung: Ich habe bewusst nicht das Belohnungsprinzip als eigenständigen „Motivation zum Sport“-Tipp beschrieben, da Du Dich nicht konditionieren sollst, nur Sport zu machen, um danach hemmungslos zu schlemmen. Deine Motivation sollte intrinsisch sein und Du solltest aus den richtigen Gründen motiviert sein, Sport zu treiben.

In diesem Sinne, auf ins Training!

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade „Motivation zum Sport“ von marathon-vorbereitung.con

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Veröffentlicht von Lukas Unterkötter
am 4. Juni 2017
Quality - Lifestyle Development ConsultantsCoaching für Männer - In Köln und Umgebung
Coach bei Quality - Lifestyle Development Consultants

Lukas Unterkötter ist Diplom Sportwissenschaftler und mehrfach zertifizierter Ernährungsberater und Personaltrainer. Neben seiner Arbeit als Food & Fitness Coach ist er zudem Studienrat für Sport und Mathematik. Seine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Coaching, Ernährungsberatung, Gewichtsmanagement, Sporternährung und Personaltraining.

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